Fotos: Zweifache Luftballonaktion gegen den rechtsextremen Aufmarsch am 03.03.2018 in Berlin-Mitte

27.03.2018
Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot

Das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin, ein großes Bündnis von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, richtete eine Kundgebung im Spreebogenpark nahe des Auftaktorts des rechtsextremen Aufmarsches am Hauptbahnhof aus und gab ca. 300 Berliner_innen die Möglichkeit, direkten Protest gegen den Aufmarsch zu artikulieren. Es sprachen Redner_innen von Bündnis, dem Diakonischen Werk, dem DGB, der Evangelischen Kirche Berlin und der Anwohner_inneninitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts aus Mitte.

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Copyright: Berlin gegen Nazis

Die  Anwohner_inneninitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts organisierte  eine Kundgebung in ihrem Wohnviertel neben dem Friedrichstadt-Palast und wurde dieses Mal - anders als im Jahr zuvor (1./ 2.) -  erstmals mit einem direkt vorbeiziehenden rechtsextremen Aufmarsch konfrontiert. Auch hier versammelten sich ca. 300 Menschen und setzten neben lautstarkem Protest mit Trillerpfeifen und Topfschlagen mit goldenen Fahnen, Musik und Redebeiträgen kreative Zeichen gegen Neonazis.

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Die Berlin gegen Nazis Aufblasbärin blickt von der Kundgebung am Spreebogenpark auf die rechtsextreme Auftaktkundgebung am Washingtonplatz. (Copyright: Berlin gegen Nazis)

Bunter Protest in Sichtweite des rechtsextremen Aufmarsches (Copyright: Berlin gegen Nazis)

Berlin gegen Nazis bot auf beiden Kundgebung eine Mitmach-Aktion mit Luftballons für alle Berliner_innen an. Bei Sonnenschein und klirrender Kälte stiegen nach einem Countdown hunderte Luftballons mit dem Aufdruck "Berlin gegen Nazis" in den blauen Berliner Himmel auf als der rechtsextreme Aufmarsch die Kundgebungen passierte. In der Videodokumentation vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus des rechtsextremen Aufmarsches und der Proteste ist die Luftballonaktion im Spreebogenpark im Bewegtbild festgehalten.

Singen gegen Neonazis auf der Kundgebung am Spreebogenpark (Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot, 03.03.2018)

Sichtbarer Protest auf der Kundgebung Spreebogenpark vom Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot, 03.03.2018

Die Rechtsextremen marschierten mit ca. 450 Personen unter expliziten Parolen wie "Ruhm und Ehre der deutschen Nation" und "Heil Merkel" vom Hauptbahnhof durch die Spandauer Vorstadt zum Alexanderplatz. Im Bereich des Wohnviertels wurden Passant_innen und protestierende Anwohner_innen vom Lautsprecherwagen beschimpft und bedroht. Einige Teilnehmer_innen des Aufmarsches zeigten Hitlergrüße und den Kühnengruß. Der Aufmarsch wurde von durchgehendem Protest der Anwohner_innen begleitet.

Gegenprotest am Spreebogenpark mit Sambarhythmen der GEW (Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot, 03.03.2018)

Die Bilder des Tages vom Protest gegen den rechtsextremen Aufmarsch am 03. März 2018

Der Countdown endet: Die Berlin Gegen Nazis Luftballonaktion auf der Kundgebung am Spreebogenpark (Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot, 03.03.2018)

 

Eindrücke der Berlin gegen Nazis Luftballonaktion am Spreebogenpark (Copyright: Berlin gegen Nazis/ bo.ja.bo instagram)

Auftritt von Bernadette la Hengst auf der Kundgebung der Anwohner_inneninitiative am Friedrichstadtpalast (Copyright: Berlin gegen Nazis)

 

Das Deutsche Theater unterstützt die Gegenproteste der Anwohner_inneninitiative am Friedrichstadt-Palast mit einem eigenen Transparent. (Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot, 03.03.2018)

Bunter, glänzender Protest auf der Kundgebung der Anwohner_inneninitiative gegen den rechtsextremen Aufmarsch am Friedrichstadt-Palast (Copyright: Berlin gegen Nazis)

 

2. Luftballonaktion auf der Kundgebung der "Anwohner_initiative für Zivilcourage - Gegen Rechts" im Moment des Vorbeimarschierens der Rechtsextremen. (Copyright: Berlin gegen Nazis)

Großflächiger Gegenprotest an der Route des rechtsextremen Aufmarschs. (Copyright: BerlinGegenNazis/ Florian Boillot, 03.03.2018)